Rezension/Kritik - Online seit 18.08.2018. Dieser Artikel wurde 9557 mal aufgerufen.
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Mit sechs Würfeln versuchen die Spieler, die unterschiedlichsten (geforderten) Ergebnisse zu erzielen, um damit eine der ausliegenden Bürgerkarten zu gewinnen. Wer am Schluss die besten Bürger angeworben hat, gewinnt dieses Zockerspiel.
Die sortierten Ortskarten werden in fünf offenen Stapeln bereit gelegt, darunter wird jeweils eine der Bürgerkarten offen ausgelegt. auch beim Strafkartenstapel ist der Wert der obersten Karte zu sehen.
Wer an der Reihe ist, würfelt mit allen Würfeln bis zu drei Mal, nach jedem Mal dürfen beliebig viele Würfel rausgelegt oder wieder mit dazu genommen werden. Nach dem dritten Wurf wird ausgewertet. Wurden die Bedingungen einer ausliegenden Bürgerkarte erfüllt, erhält man diese. Die Bedingungen der Karten bestehen darin, bestimmte Farb- oder Zahlenkombinationen zu erfüllen.
Liegt diese an einem farbig passenden Ort, so erhält man auch die Ortskarte dazu. Schafft man keine der geforderten Bedingungen, bekommt man die oberste Strafkarte, und die vorderste Bürgerkarte wird aus dem Spiel genommen. Dadurch kommt in jedem Fall eine neue Bürgerkarte ins Spiel, nachdem die Lücke durch Nachrücken der Karten geschlossen wurde.
Das Spiel endet, sobald von einem Stapel (Bürger-, Orts- oder Strafkarten) die letzte Karte genommen wird. Danach addieren alle ihre Punkte bzw. ziehen die Werte der Strafkarten ab.
Würfelkönig ist ein kleines Würfelspiel mit einfachen Spielregeln und ansprechendem Material. Zu beanstanden gibt es trotzdem zwei Dinge: Erstens lassen sich die Farben der Ortskarten "Bergwerk" (braun) und "Zauberwald" (violett) bei künstlichem Licht nicht unterscheiden. Mit einiger Spielerfahrung (oder wenn Kinder mit dabei sind – die erkennen so etwas nämlich schneller) weiß man aber, dass sich im Bergwerk nur Zwerge tummeln, während der Zauberwald logischerweise von Fabelwesen bevölkert ist.
Der zweite Kritikpunkt hat eigentlich nichts mit dem Material zu tun, aber mit dessen Bezeichnung, denn die Strafkarten werden als "Dorftrottel" bezeichnet. Da wäre ein bisschen mehr Sensibilität wünschenswert gewesen.
Spieltechnisch erinnert Würfelkönig ein bisschen an Kniffel, weshalb auch Nichtspieler die Regeln schnell verstehen. Allerdings stehen jedem Spieler immer genau fünf Bürgerkarten zur Verfügung, die es zu erfüllen gilt. Dass dies nicht immer gerecht zugehen kann, liegt auf der Hand. Denn mal sind es lauter schwer zu erfüllende Karten, ein andermal leichte. Und da jede Runde genau eine Karte weggenommen wird, verändern sich die Anforderungen für jeden Spieler aufs Neue. Oft hat man das Glück eines "doppelten Bodens". Man hat eine einfache Karte schon erfüllt, kann aber mit den übrigen Würfeln noch gefahrlos versuchen, eine schwierigere zu erhalten, die zum Teil das gleiche Ergebnis verlangen.
Die Karten sind sehr abwechslungsreich. Schwierige Karten bringen natürlich viele Punkte, während einfache nur wenige bringen. Der Magier bringt einem noch die rechts von ihm liegende Karte dazu, bei manchen Karten darf man ein viertes Mal würfeln oder bekommt noch einmal einen kompletten Zug. Neben den üblichen Poker-/Kniffelbedingungen wie Straße, Full House usw. sind manchmal nur gerade oder ungerade Zahlen verlangt oder das Erreichen oder Unterschreiten einer bestimmten Augensumme.
Witzig sind auch die Drachen, von denen es drei im Spiel gibt. Erwirbt man einen solchen, "schenkt" man ihn einem Mitspieler, der damit am Spielende Minuspunkte bekommt.
Man sollte auch immer die Farbübereinstimmungen zwischen Orts- und Einwohnerkarten im Auge behalten. Damit lassen sich oft gute Zusatzpunkte holen. Bei einer aufmerksamen Runde lösen die Ortskarten auch sehr oft das Spielende aus, denn von jedem Ort gibt es nur drei Karten. Sobald einer dieser Stapel leer ist, ist das Spiel nämlich auch zu Ende.
Unter Umständen kann eine Partie Würfelkönig also schnell vorbei sein, im Normalfall würfelt man allerdings 20 bis 30 kurzweilige Minuten. Zu empfehlen ist das Spiel allen, die einen einfachen Absacker suchen oder Spiele mögen, die wenig Regelstudium erfordern und bereits bekannte Elemente enthalten.
Rezension Sandra Lemberger
Anmerkung: Zur besseren Lesbarkeit der Texte verwenden wir häufig das generische Maskulinum, welches sich zugleich auf weibliche, männliche und andere Geschlechteridentitäten bezieht.
H@LL9000 Wertung Würfelkönig:
4,8, 4 Bewertung(en)
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13.04.18 von Sandra Lemberger |
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02.12.17 von Michael Kahrmann - Einfaches Würfeln mit süßen Grafiken. Ganz ok für zwischendurch aber auf Dauer dann doch etwas zu eintönig |
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30.09.18 von Frank Lehmann - Würfelkönig ist ein schönes Familienspiel. War in unserer Runde richtig lustig :-) |
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29.08.26 von Roland Winner |
Leserwertung Würfelkönig:
4.6, 7 Bewertung(en)
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14.06.18 von Bandit |
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01.10.18 von FrankHH - Drolliges, grafisch sehr ansprechendes Würfelspiel. Schöner Starter für den Spieleabend. Wir hatten jedenfalls ein bisschen Spass bei dem Kniffel-Spiel. gern wieder! Ist eine schöne Alternative zu Quixx oder anderen kleinen Spielen dieser Art. |
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26.10.21 von Der Fisch - Ein kurzes Fazit zu einem kurzen Spiel: Grafisch und für Kinder super. Dafür sind die Spielregeln klar und schnell elernt und es gibt genug abwechslung. Für Vielspieler oder alle, die eine "gleichwertige" Variation zu Kniffel suchen, ist diese Spiel weniger geeignet, da es doch recht wenig Entscheidungsmöglichkeiten bietet und damit wenig komplex ist. Zudim gibt es schlussendlich doch zu wenig Aufgaben. |
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30.05.22 von Heike - Ich war schon immer ein großer Fan von Wanzen tanzen und Würfelkönig ist ziemlich ähnlich. Hier kommen die farbigen Würfel hinzu, die nochmal andere Möglichkeiten bieten. Einfach ein schönes nettes Würfel Spiel was auch entsprechend Spaß macht und gerne auf den Tisch kommt |
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09.10.22 von Andreas K. - Ich würde es eher als Kinderspiel bezeichnen oder Familienspiele der sehr einfachen Kategorie. Karten geben vor, was man würfeln muss, um die Karte zu erhalten. Wenn man nichts passendes würfelt, erhält man eine zufällige Minus-Punkte-Karte. Sehr simpel und schnell gespielt. |
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20.08.26 von Male - So viel vorweg: Habe das Spiel zum Testen ausgeliehen und bereits nach 1-2 Partien mit meiner Frau (im Spiel zu zweit) entschieden: Dieses Spiel muss ich kaufen! Das Spiel funktioniert auch bereits zu zweit schon super, ideal ist meiner Meinung nach mit 3-4 Spielern, aber es funktioniert in jeder Spieleranzahl (2-5 Spieler). Das Spiel kann auch super mit Kindern gespielt werden, die Kinder sollten aber schon ca. 7-8 Jahre alt sein. Trotzdem es im Spiel natürlich auch auf Würfelglück ankommt, sind auch taktische Entscheidungen (Auf welche Bürgerkarte gehe ich? Wie viel Risiko gehe ich ein?) dabei. Nach 2-3 Partien weiß man auch, welche Sonderaktionen die einzelnen Bürger haben, z.B. bei der emsigen Fee hängt die Punkteanzahl von der Anzahl der gesammelten Feen ab. Super ist auch, dass ein Erwachsener keinen Vorteil gegenüber einem Kind hat, sofern das Kind das Spiel schon versteht (sollte ab 7-8 Jahren möglich sein). Ich liebe solche Spiele, die auch zu zweit schon super funktionieren, da ich oft auch nur mit meiner Frau zu zweit spiele. Die Regeln sind einfach, das Spiel dauert ca. 20-30 Minuten. Spiel ist weiterzuempfehlen und darf meiner Meinung nach in einer Spielesammlung nicht fehlen. Diese Version (Version 2026) beinhaltet im Vergleich zur Oktober 2017 erschienen Version 12 neue Karten, die noch mehr Abwechslung und Spielspaß bringen. |
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24.08.26 von Kichererbse - "Würfelkönig - Das Brettspiel" ist für 2-4 Spieler ab 8 Jahren und dauert etwa 45 Minuten. Worum geht es? Von überallher haben sich Menschen, Zwerge, Feen, Gnome und Elfen zusammengefunden, um friedlich im Königreich zu leben. Doch so langsam wird es eng. Neue Ländereien messen besiedelt werden! Mit Geschick und Glück erwürfeln sich die Spieler die besten Karten, um viele, möglichst zusammenhängende Felder auf der Landkarte zu besetzen. Wer sich die besten Plätze und die meisten Edelsteine sichern kann, gewinnt. Das detailreiche Spielmaterial sorgt für eine spannende Atmosphäre in einer tollen Fantasy-Welt. Sind nach einigen Runden sämtliche Landschaftsteile vergeben, geht es ans Auswerten. Landschaftsteile, die meisten Drachenfeuer und Edelsteine bringen Punkte. Wer am meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt. Fazit: "Würfelkönig - Das Brettspiel" ist komplexer und deutlich konfrontativer als das Würfelkönig-Kartenspiel. Denn die Glückskomponenten vom Kartenspiel werden reduziert. Es ist tatsächlich möglich Würfelkönig - Das Brettspiel zu gewinnen, auch wenn die notwendigen Kniffel-Kombinationen nicht regelmäßig gelingen. Man kombiniert sich mit Würfeln und geeigneten Effekten voran: Um erfolgreich zu sein, muss man gut würfeln, vor allem aber die richtigen Karteneffekte wählen und einsetzen. Während das Würfelkönig-Kartenspiel das schnellere und einsteigerfreundliche Spiel für zwischendurch ist, fällt das bunte Brettspiel einen netten, gelungenen Spieleabend. Es macht großen Spß, ist perfekt für Familienspieler und daher für diese Zielgruppe ganz klar Daumen hoch!😃👍 |