Rezension/Kritik - Online seit 14.09.2026. Dieser Artikel wurde 312 mal aufgerufen.
Direktlinks zu den Rezensionsblöcken |
|
|
Bereit für die Schule oder fit im Stoff der ersten und zweiten Klasse? Finde es heraus! Mit Klick Klack Klug lassen sich spielerisch Bereiche wie das Alphabet, die Uhrzeit, erstes Rechnen oder das Wissen über Tiere üben. Sechs bunte Magnete müssen dabei entsprechend den Aufgaben der jeweiligen Karte gestapelt werden, bevor die farbige Lösung auf der Rückseite zeigt, ob man mit seiner Lösung richtig liegt und alle Magnete in der richtigen Reihenfolge angeordnet sind!
Die Regeln für Klick Klack Klug sind schnell erklärt. Die sechs verschiedenfarbigen Magnete werden aus der Schachtel genommen und einzeln mit etwas Abstand voneinander auf den Tisch gelegt. Anschließend werden alle Karten gemischt und in einem Stapel mit der Vorderseite nach oben bereitgelegt. Anschließend wird die oberste Karte genommen und es kann losgehen.
Ganz oben auf der Karte steht die Aufgabe, die je nach Alter des Kindes schon selbst gelesen oder vorgelesen wird. Im unteren Teil befinden sich dann sechs beziehungsweise 12 verschiedene Dinge, die entweder in die richtige Reihenfolge oder aber einander zugeordnet werden müssen.
Ist der Turm fertig, wird die Karte gewendet und die Reihenfolge der Magnete wird mit der Lösung verglichen. Die Reihenfolge der Lösung entspricht der Farbreihenfolge des eigenen Turms? Super! Alles richtig gemacht! Die Reihenfolge ist anders? Versuch es noch einmal, da muss irgendwo ein kleiner Fehler passiert sein.
Team-Varianten:
Klick Klack Klug lässt sich auch zu mehreren Kindern spielen. Am Aufbau und am Spielprinzip ändert sich dabei erst einmal nichts, gespielt wird dann jedoch reihum. Das jüngste Kind beginnt und löst den ersten Aufgabenschritt, anschließend gibt es die Karte an das nächste Kind weiter, das dann den nächsten Aufgabenschritt erfüllt. Nach diesem Prinzip geht es solange weiter, bis der sechste Magnet verbaut ist. Anschließend wird gemeinsam überprüft. Ist alles richtig, geht es mit der folgenden Karte weiter, wobei das nächste Kind im Uhrzeigersinn dieses Mal beginnt.
Spiel gegeneinander:
Soll gegeneinander gespielt werden, benötigt jeder Spieler ein eigenes Set an bunten Magnetsteinen. Jeder Mitspieler legt die Steine wie auch in der Einspieler-Variante vor sich aus, der Stapel wird gemischt und die gemeinsame Aufgabenkarte in die Mitte gelegt. Alle versuchen nun möglichst schnell ihre Steine in die richtige Reihenfolge zu bringen. Sind alle fertig, wird die Karte umgedreht und die Türme werden mit der Lösung verglichen. Wer am schnellsten fertig ist und seine Steine in die richtige Reihenfolge gebracht hat, gewinnt die Karte. Wer zuerst fünf Karten gesammelt hat, gewinnt die Runde.
Mit Klick Klack Klug - Das magnetische Lernspiel lassen sich spielerisch verschiedene Inhalte üben. Das Spiel richtet sich je nach Kartenset an Kinder ab 5 beziehungsweise 7 Jahren und dauert pro Aufgabenkarte um die 5 Minuten. Auch wenn sich das Spiel mit mehr als einem Kind spielen lässt, sind die Starter-Sets in erster Linie auf einen Spieler ausgelegt, da nur ein Set farbiger Magnet-Bausteine enthalten ist. Der Titel Klick Klack Klug spielt übrigens auf das Klack-Geräusch an, das die magnetischen Spielsteine beim zusammen-"klacken" machen.
Das Spiel selbst ist schnell verstanden und spielt sich fast schon intuitiv: Die Aufgabenstellung wird gelesen und entweder müssen die verschiedenen Bilder in eine vorgegebene Reihenfolge oder aber einander zugeordnet werden. Der farbige Ring um das jeweilige Bild gibt dann an, welcher farbige Magnetbaustein zum Bauen des Turms an der Reihe ist, sodass sich am Ende ein bunter Turm aus sechs unterschiedlich farbigen Steinen ergibt. Anschließend darf die Aufgabenkarte umgedreht werden und es kann per Selbstkontrolle überprüft werden, ob die Farben des gebauten Turms mit der Farbreihenfolge der Lösung übereinstimmen.
Entsprechend kurz ist auch die Anleitung, die sich dank anschaulicher Bilder direkt verstehen lässt, sodass keine Fragen offen bleiben. Die meisten Karten spielen sich flüssig, auch wenn hier und da mal eine Frage aufkommt. Gespielt wurde bei uns sowohl die Vorschul- als auch die Grundschulvariante. Während das Schulkind die Aufgabenstellung selbst lesen konnte, benötigt das Vorschulkind hierbei noch Hilfe, sodass das Spiel nicht allein gespielt werden kann und ein Erwachsener in der Nähe sein muss, der die Aufgabenstellung kurz vorlesen kann. Auch beim Grundschulkind kamen ab und an Verständnisfragen auf, sodass es von Vorteil ist, wenn ein Erwachsener für Nachfragen verfügbar ist.
Schön ist, dass die Kinder durch die Fragen wirklich zum Nachdenken gefordert sind, sie aber prinzipiell in der Lage sind, sie (teils mit etwas Unterstützung) zu lösen. Das Starter-Set gibt es in zwei Varianten und richtet sich dabei einmal an Kinder ab 5 Jahren im Vorschulalter und einmal an Grundschulkinder ab 7 Jahren. Enthalten sind jeweils 50 Aufgabenkarten, angepasst an den Wissensstand der Kinder. Sind alle Karten durch, können Erweiterungspacks mit jeweils 50 weiteren Karten nachgekauft werden, die es zu verschiedenen Themen jeweils wieder für Kinder ab 5 beziehungsweise 7 Jahren gibt.
Durch die verschiedenen Kartensets lässt sich der Spielreiz immer wieder neu „auffrischen“. Da sich kaum ein Kind die 50 verschiedenen Lösungen der Karten merken wird, kann das Spiel natürlich auch mehrfach durchgespielt werden, was jedoch erfahrungsgemäß etwas vom Kind abhängt. Während das Grundschulkind bei uns eine Karte nur einmal spielt, schließlich hat es sie dann bereits gelöst, stört es das Vorschulkind nicht, Karten auch mehrfach zu spielen. Schön ist, dass die Erweiterungssets verschiedene Themenschwerpunkte wie beispielsweise „Erstes ABC“, „Erstes Rechnen“, „Rechnen bis 100“ oder „Allgemeinwissen“ haben, sodass sie sich an das Interesse des Kindes anpassen lassen.
Die Idee, Klick Klack Klug neben der Solovariante auch mit mehreren Kindern spielen zu können, ist erst einmal schön, wobei die anderen beiden Versionen bei uns nicht ganz so gut ankamen. Die Variante, in der die Aufgabe reihum gelöst wird, wurde als relativ langweilig empfunden, da sich den Kindern der Sinn hinter dem Abwechseln nicht erschloss und die Aufgabe lieber selbstständig gelöst wird. Auch die Wartezeit wurde als störend empfunden. Die Variante gegeneinander kam hingegen prinzipiell besser an, jedoch wird hierfür zunächst ein zweites Set benötigt, außerdem sollten die gegeneinander spielenden Kinder vom Alter und Entwicklungsstand auf einem sehr ähnlichen Level sein, damit beide faire Gewinnchancen haben. Gut vorstellbar ist diese Variante beispielsweise für Kitas, Schulen, OGS, Ergo- oder Lerntherapien, um spielerisch Kompetenzen wie Motorik, logisches Denken, Konzentration oder Mathe zu üben.
Durch das kompakte Format eignet sich Klick Klack Klug auch super als Beschäftigungsidee für unterwegs, beispielsweise auf Reisen, im Restaurant oder um Wartezeiten zu überbrücken.
Qualitativ kann das Spiel überzeugen. Die Magnete sind stabil und halten auch mal einen Sturz aus. Etwas ungünstig empfinden wir die gewählten Farben, von denen sich pink und rot gerade bei dämmerigem Licht auf den Karten nur schwer auseinanderhalten lassen, da sie sich sehr ähnlich sehen. Bei uns führte dies bereits zu Fehlern in der Reihenfolge des Turms, obwohl eigentlich alle Aufgaben richtig gelöst waren, da die Farben falsch gesehen wurden. Hier wäre eine deutlichere Unterscheidung schön gewesen, vielleicht hätte es auch eine Möglichkeit gegeben, das Spiel inklusiver zu gestalten, um das Spiel auch Menschen mit Farbsehschwäche zu ermöglichen.
Insgesamt handelt es sich bei Klick Klack Klug um eine innovative Lernspielidee, die eine gelungene Abwechslung zu LÜK-Kästen, Bandolinos oder auch Lochkästen darstellt. Schön ist, dass das Spiel prinzipiell auch gegeneinander gespielt werden kann, wodurch es sich von den anderen Systemen unterscheidet. Die Fragen sind abwechslungsreich und haben bei uns vom Schwierigkeitsgrad her genau gepasst. Dadurch, dass weitere Kartensets ergänzt werden können, kann der Spielspaß immer wieder neu „aufgefrischt“ werden und wächst sogar mit, steigt man im Vorschulalter ein. Durch die bunten Magnetsteine beinhaltet Klick Klack Klug einen hohen Aufforderungscharakter, der Kinder neugierig macht und zum Spielen (und Üben) animiert.
Rezension Kathrin Walther
Anmerkung: Zur besseren Lesbarkeit der Texte verwenden wir häufig das generische Maskulinum, welches sich zugleich auf weibliche, männliche und andere Geschlechteridentitäten bezieht.
H@LL9000 Wertung Klick Klack Klug:
4,5, 2 Bewertung(en)
| Aufmachung | Spielbarkeit | Interaktion | Einfluss | Spielreiz | Kommentar |
|
|
|
|
|
26.05.26 von Kathrin Walther - Ein abwechslungsreiches Lernspiel, das dank seiner innovativen Magnetsteine einen hohen Aufforderungscharakter aufweist. Die Karten passen gut zum Alter der Zielgruppe und beinhalten abwechslungsreiche Aufgaben. Durch die nachkaufbaren Erweiterungssets lassen sich die Inhalte anpassen, sodass sich der Spielspaß neu auffrischen lässt. |
| Aufmachung | Spielbarkeit | Interaktion | Einfluss | Spielreiz | Kommentar |
|
|
|
|
|
06.08.26 von Renate Gerling-Halbach - Schönes Lernspiel für Kinder im Vorschulalter oder Grundschule. Die Aufgaben sind abwechslungreich. Einzig die Farben sind leicht verwechselbar, das schmälert etwas den Spielfluss. Aber die Magnete machen viel Spaß. |
Es sind noch keine Leserbewertungen abgegeben worden.